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AUSBLICK.
Die kürzeste Verbindung zweier Punkte ist eine Gerade - ob über oder unter der Erde. Aber Tunnelbauer, die mit veränderlichen geologischen Verhältnissen und der immer präsenten Gefahr von Überflutungen vertraut sind wissen, dass Geraden nicht immer einfach zu erzielen sein - geschweige denn billig.
Kraft unter der Erde. Um die Umweltauswirkungen zu begrenzen verlegte das Pumpspeicherwerk der Stadt Goldisthal an der Schwarza seine Turbinen unter Tage. Aus einem Reservoir im Fluss fließt das Wasser durch 4,7 Kilometer Tunnel zu den Turbinen.
Wasserdicht. Wert für's Geld: Die Kosten für eine Pumpe bestehen aus mehr als der auf dem Preisschild genannten Summe. Für preisbewusste Unternehmen bedeutet Zuverlässigkeit eine Menge, ebenso wie Energieeffizienz und niedrige Wartungskosten. Die neue Generation N-Pumpen sind gemacht, um diese Forderungen zu erfüllen. .

 

Eine gute Pumpe - besser und billiger.

    Als Jan Lidin 1998 bei ITT Flygt als Produktmanager für Tauchmotor-Panzerpumpen begann, stand er vor einer harten Prüfung: entweder sollte er die Fertigungskosten für diese Produktreihe senken, oder das Produkt abwickeln. Der Pumpentyp wird für die Förderung von hochabrassivem Schlamm im Bergbau sowie in Stahlwerken, Konzentratoren und Kläranlagen erfolgreich eingesetzt. Aber er ist teuer in der Herstellung, daher war das Absatzvolumen relativ gering.
    „Die meisten unserer Kunden haben einen wichtigsten Wunsch bei der Wahl einer Tauchmotorpumpe", sagt Lidin. „Sie soll pro Tonne transportierten Feststoffes so wenig wie möglich kosten." Um die Kosten zu senken, vereinfachten Lidin und sein Team das Design mit Hilfe einer neuen Gießtechnik. Um die Zahl der Fertigungsschritte zu verringern wurden mehr als 80 Einzelteile weggenommen, entweder, weil sie durch die neue Technik nicht nötig waren, oder weil Umfragen gezeigt hatten, dass die Kunden diese Funktionen nicht anwenden.
    Die Fertigungskosten konnten so weit gesenkt werden, dass nun die Pumpe komplett mit Motor um 35 Prozent billiger angeboten wird, und das obwohl an dem Motor, der für den Löwenanteil der Kosten steht, gar nichts geändert wurde. Und auch die Leistung ist in allen Einzelfällen dieselbe. „Die ersten Prototypen sind seit November letzten Jahres im Dauereinsatz und die Kunden sind sehr zufrieden", so Lidin.


Ein Gorilla in der Bronx

    Mitten in der Metropole New York ist ein Regenwald entstanden, in dem Besucher Gorillas, Okapis und Colobus-Affen aus der Nähe betrachten kann. Der Congo Gorilla Forest vermittelt auf 2,6 Quadratkilometern und einem 550 Meter langen gewundenen Pfad einen lebensnahen Eindruck der Regenwald-Fauna mit verschlungenen Ranken und prunkenden grünen Bäumen. Das Herz des urbanen Urwalds bildet ein Wasserfall, der nicht nur das Gefühl eines wirklichen Regenwaldes vermittelt, sondern dessen Geräusche den Großstadtlärm von Flugzeugen mit Jet-Motoren und Feuerwehrsirenen und Eisverkäufern übertönen.
    Im Congo Gorilla Forest sind sechs Flygt-Tauchmotorpumpen vom Typ CS 3102 im Einsatz, die jeweils mit einem 3,4 kW (5-PS)-Motor ausgestattet sind und über eine Förderleistung von 19 l/s bei einer Fallhöhe von 10,7 m verfügen. Sie pumpen Wasser zu drei 38.000-Liter-Reservoirs, die die 14 Dschungel-Wasserfälle speisen.
    Das Wasser der Wasserfälle fließt weiter in Flüsse und Bäche, bevor es wieder zu den Umlaufpumpen gelangt. Der Nebel wird von unsichtbaren Wassersprühgeräten erzeugt, die sich wegen ihres lauten Betriebs nahe der Wasserfälle befinden.


„Wasser ist ein Gemeingut"

    Zehn Jahre nach seiner Rückkehr aus dem Exil ist Kader Asmal wegen seiner Verdienste um die weitsichtige Wasserpolitik seines Landes Südafrika der Stockholm Water Prize 2000 verliehen worden.
    Als Minister für Wasserangelegenheiten und Forstwirtschaft schuf Asmal 1998 den National Water Act, der das als „das umfassendste und zukunftsorientierteste Wassergesetz der Welt" bezeichnet wird. Der Preis ehrt sein Bestreben, knappe Wasserressourcen zu schützen.
    Als Asmal 1994 das Ministeramt antrat hatte nahezu ein Drittel der 40 Millionen Einwohner Südafrikas keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und fast die Hälfte lebte in unzureichenden hygienischen Verhältnissen. In seinen vier Amtsjahren versorgte Asmals Ministerium sieben Millionen Südafrikaner, die bisher ohne Wasser waren, direkt oder indirekt mit sauberem Nass. Eine der Innovationen des Wassergesetzes ist das Konzept, dass bei der Verteilung von Wasservorräten ökologische und humanitäre Bedürfnisse Vorrang vor kommerziellen oder industriellen Interessen haben. „Bei der Zuteilung von Wasser gilt unser erster Gedanke der Umwelt und unser zweiter den menschlichen Grundbedürfnissen", erklärt Asmal.

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