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Überall
in der Welt hat sich in den vergangenen Jahren die finanzielle Situation
der Wasserversorger grundlegend geändert. Dies gilt vor allem für Länder,
in denen private Unternehmen den Betrieb übernommen haben. „Viele Wasserversorger
stehen unter dem Druck, Gewinne zu machen, und müssen deshalb ihre Beschaffungspolitik
ändern", sagt Göran Bruske von ITT Flygts Marketingabteilung des Geschäftsbereichs
Abwasserpumpen.
„Ausschlaggebend für Einkaufsentscheidungen sind
eher die Lebenszykluskosten als einfach nur der Einkaufspreis und andere
kurzfristige Variablen. Der Pumpenmarkt macht da keine Ausnahme. Wir begrüßen
den Trend, dass heute Produkte einen finanziell und ökologisch nachhaltigen
Betrieb für einen langen Zeitraum sicherstellen müssen."
Dieser
Forderung kommt ITT Flygt mit einer neuen Generation von N-Pumpen für
Pumpstationen und Kläranlagen entgegen.
Die neuen Pumpen zeichnen sich durch hohe Effizienz
und Zuverlässigkeit aus. Gleichermaßen interessant sind langfristig gesehen
ihre Wirtschaftlichkeit und ihr geringer Wartungsbedarf.
„Über einen Zeitraum von 15 Jahren betrachtet
machen die Energiekosten 80 Prozent der Gesamtkosten einer Pumpstation
aus, die Pumpen nur fünf Prozent", erklärt Thomas Andersen, ein Kollege
von Bruske in derselben Abteilung. „Die Kosten für Service und Wartung
können ebenfalls ausufern. Deshalb sparen unsere Kunden am meisten, wenn
sie Pumpen kaufen, die hundertprozentig zuverlässig sind und wenig Strom
verbrauchen.
Wie Bruske betont, sind auch die Verfügbarkeit
von Ersatzteilen, die Qualität der technischen Unterstützung, die Berücksichtigung
von Umweltfaktoren und die Installationskosten wichtige Parameter, die
den Einkaufspreis als Entscheidungskriterium etwas in den Hintergrund
rücken. Forschung und Entwicklung von ITT Flygt wurden von dem Wunsch
angetrieben, die hohen Kosten zu reduzieren. Alle Teile und Systeme in
den Pumpen wurden optimiert, rationalisiert und vereinfacht. Im Zuge dieses
Projekts kam es zu verschiedenen Innovationen, von denen viele von ITT
Flygt patentiert worden sind.
„Unsere Marktuntersuchungen haben gezeigt, dass
die Kunden bei Pumpen besonderen Wert auf Zuverlässigkeit, Effizienz und
geringen
Wartungsaufwand legen", so Andersen. „Allgemein
verbreitet ist allerdings die Auffassung, dass das gelegentliche
Verstopfen von Pumpen ein unvermeidliches Problem
ist, dass Pumpstationen regelmäßig durchgespült werden müssen und dass
ungeplante Wartungseinsätze unumgänglich sind. All dies wurde bisher als
etwas Selbstverständliches hingenommen."
Vor diesem Hintergrund
stellte Anfang 1998 die Einführung der N-Technologie mit ihrem selbstreinigenden
Laufrad einen Meilenstein dar. Die N-Pumpen werden heute von Kunden in
zahlreichen Ländern verwendet, und die bisher gelieferten Modelle haben
insgesamt über eine Million Betriebsstunden erreicht. Die Technologie
hat internationale Preise gewonnen und neue Maßstäbe gesetzt. Sogar die
allererste N-Pumpe konnte bereits eine konstant hohe Effizienz und verstopfungsfreien
Betrieb über einen langen Zeitraum garantieren.
Bei den neuen Pumpen handelt es sich jedoch nicht
nur um die N-Technologie, sondern um eine völlig neue Konstruktion.
Innovationen wie zum Beispiel das integrierte
geschlossene Kühlsystem, das den Betrieb von trocken aufgestellten Pumpen
verbessert, bieten eine wesentlich höhere Energieeffizienz als andere
Systeme. Als Kühlmittel wird Wasser sowie das ökologisch unbedenkliche
Monopropylenglykol verwendet. Eine andere geschickte Lösung ist die Inspektionskammer
, die eventuelle Leckagen an den Dichtungen auffängt und somit Schäden
an den Lagern vermeidet.
Die Inspektionskammer ist mit einem Sensor ausgestattet,
der einen Alarm auslöst, wenn die Kammer voll ist.
„Ich
nenne diese Pumpen gerne unsere ,intelligenten' Pumpen", sagt Andersen.
„Sie haben beispielsweise 40 Prozent weniger Schrauben als ihre Vorgänger
und nur sechs verschiedene Schraubenarten je Pumpe. Wir haben ganz einfach
die Zahl der Schraubverbindungen reduziert, was man bereits an der glatten
Außenfläche der Pumpen erkennt. Sie lassen sich überdies leichter reinigen,
wenn sie zu Wartungszwecken hochgezogen werden.
Die Motoren wurden im Hinblick auf eine höhere
Effizienz und Wärmeisolation optimiert. „Für den Motor gilt das gleiche
wie für den Rest der Pumpe: Mit weniger wird mehr erreicht, was sowohl
der Wirtschaftlichkeit als auch der Umwelt zugute kommt", meint Bruske.
„Unsere Pumpen können jetzt mehr Wasser pro Kilogramm Motor oder pro
Energieeinheit fördern."
Was die Wartung betrifft, sind nicht nur die
Intervalle größer geworden, sondern sie ist auch einfacher durchzuführen.
So sind zum Beispiel die Dichtungen jetzt in einer so genannten Plug-inTM-Einheit
eingebaut, die eine rasche und leichte Montage ermöglicht und die
Gefahr von Beschädigungen minimiert. Die Einstellung des Abstandes
zwischen Laufrad und Pumpengehäuse ist nun mit einigen wenigen Handgriffen
erledigt. |
Eine
völlig neue Pumpe
Die neue
Generation von N-Pumpen bietet eine Reihe von technischen Neuerungen
und Verbesserungen gegenüber ihren Vorgängern im Bereich 7,5 bis
70 kW. Die vier N-Modelle 3153, 3171, 3202 und 3301 haben eine Kapazität
von bis zu 500 l/s. Neben der N-Technologie, die Selbstreinigung
und eine hohe Effizienz gewährleistet, zeichnen sich die Pumpen
durch folgende Eigenschaften aus:
- ein neues integriertes geschlossenes Kühlsystem, das als Kühlmittel
Wasser und das ökologisch unbedenkliche Monopropylenglykol verwendet;
- Plug-in™-Dichtungseinheit für schnelle und sichere Montage;
- Inspektionskammer zur Leckageüberwachung;
- neue Motorkonstruktion mit höherer Effizienz und höherer Isolationsklasse;
- Vereinfachte Montage- und Einstellverfahren bei Austausch des
Laufrades;
- Leicht zu reinigende glatte Außenfläche und
- „Spin out™"-System, das die Dichtungseinheit von Partikeln
befreit.
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© ITT Flygt AB, Solna, Sweden,
2000. Alle Rechte vorbehalten.
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